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Biohof Familie Beyer

Unser Hof

vom kleinen Milchviehbetrieb zur Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung 

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Bis 1998 war unser Hof ein kleiner Nebenerwerbsbetrieb mit ca. 10 Milchkühen.

Außerdem wurden über Jahre immer eine kleine Menge männlicher Fleckviehzuchtkälber am Zuchtviehmarkt in Bayreuth gekauft und aufgezogen.
Die guten Tiere gingen dann von der Versteigerung an die Besamungsstationen.

 

Ab 1998 wurde dann die Milchviehhaltung aufgegeben, und mehr in die Aufzucht von Zuchtbullen

investiert. Der Bestand an Zuchtkälbern wuchs dann bis auf mehr als dreißig Tiere.

 

Im Jahr 2004 wurde dann eine Maschinenhalle neu gebaut und es kamen einige Pachtflächen dazu.

 

Das Geschäft mit den Zuchtbullen erweiterte sich. Die Tiere wurden an den Zuchtviehmärkten in Bayreuth, Ansbach, Schwandorf und Dettelbach gekauft und aufgezogen. Es erfolgte dann für die Vermarktung auch ein Wechsel zum Zuchtverband in Ansbach.

 

Die Tiere wurden im alten Kuhstall und in den Nebengebäuden in Boxen gehalten und immer mit

der Hand ausgemistet. Für die Versteigerungen mussten die Tiere gut geführt, gewaschen und

geschoren werden.

 

Da der Bestand immer größer wurde und die Aufzucht eigentlich fortgeführt werden sollte, wurde

im Jahr 2008 ein neuer Stall für die Aufzucht gebaut. Es ist ein selbst geplanter Tretmiststall für

ca. 50 Tiere mit automatischer Entmistung. Der Umzug erfolgte im Dezember.

 

Über die Jahre wurden die Zuchtprogramme immer wieder verändert und es gab immer wieder

neue Hürden für einen freien Markt, der ein planbares Einkommen sichern würde.

Der Feldbau wurde auf diese Aufzucht ausgerichtet, überwiegend mit Getreide- und Maisanbau.

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Umstellung auf Direktvermarktung

nach Naturland-Richtlinien seit 2017

Als für die Rinderzucht die genomische Selektion der Zuchttiere eingeführt wurde, hörten sehr

viele Bullenaufzüchter in Bayern auf. Im Jahr 2015 haben auch wir uns entschlossen, damit aufzuhören. Da wir den Stall voller Tiere hatten, kamen wir auf den Gedanken, das Fleisch zu vermarkten.
 

So entwickelte sich sehr schnell die Direktvermarktung von Rindfleisch. Da wir bewusst auf Qualität

setzen, haben wir die Fütterung auf eigenes Futter umgestellt und mehr Ackerfutter mit Luzerne

und Kleegras angebaut.
 

Unseren Rinderbestand haben wir dann sukzessiv von ausschließlich männlichen Tieren auf Mutterkuhhaltung umgestellt.

Seit dem 1. Januar 2017 bewirtschaften wir unseren ganzen Hof ökologisch und sind Mitglied

bei Naturland.
 

Hauptschwerpunkt ist jetzt die Mutterkuhhaltung mit den Rassen Fleckvieh, Gelbvieh und Wagyu

mit ca. 50 Tieren, für die wir auch Weideflächen eingezäunt haben.

 

Wir bewirtschaften auch ca. 12 ha Wald, den wir seit vielen Jahren überwiegend durch Naturverjüngung in einen robusten Mischwald umbauen.